Craniomandibuläre Dysfunktion - CMD

Die Craniomandibuläre Dysfunktion ist eine Bezeichnung für Funktionsstörungen, die sich im Bereich des Kopfes, der Kiefergelenke und der Zähne manifestiert haben.
Kopf und Kiefer sind eng mit allen Körperfunktionen verknüpft. Im Mund beginnt die Verdauung. Die Kiefergelenke arbeiten synchron mit Klappen im Magen und Darm und den Iliosacralgelenken.

Funktionsuntersuchungen zeigen, ob die Ursache der Einschränkung eher im Kieferbereich oder einer anderen Lokalisation am Körper liegt, wie z.B. am Fußgelenk, am Zahn, oder am Halswirbel.
Symptome, die einen Hinweis geben, dass eine genaue Untersuchung in diesem Komplex hilfreich sein könnte, sind zB. Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Kieferknacken, Zähne knirschen oder pressen, Taubheitsgefühl oder Überempfindlichkeit im Mundbereich oder an der Kopfhaut, Atembeschwerden, Funktionsstörungen des Kehlkopfes (Schlucken, Stimme), Mundtrockenheit, Ohrenschmerzen, Tinnitus, Sehstörungen, Schwitzen.

Der Therapeut untersucht und behandelt den ganzen Menschen. Oft sind parallel Behandlungen durch den Zahnarzt oder Kieferorthopäden notwendig